Community: F.J.Neffes Ich-kann-Schule-Blog - Community

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Suggestion unterteilt sich in Hetero- und Autosuggestion, in fremden und eigenen Einfluss.
Wenn man sich bewusst macht, dass heute in Pädagogik, Therapie, Medizin, Politik,.... bis hin zur Religion so gut wie alles über fremden Einfluss läuft, wird erst deutlich, wie brisant die Tabuisierung der Autosuggestion, das Ausbleiben so gut wie jeglicher Forschung und Lehre in der Wissenschaft, als Problem ist.
Hier der Link zu einem grundlegenden Interview, das in knapp 7 Monaten fast 14.000mal auf Youtube angeschaut wurde:

Autosuggestion in der hohen Qualität von Coué
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Im Allgäu lebt´ ein Bäuerlein,
das schrieb sich Dieter Dorn,
bei dem kehrten die Leute ein,
wenns wehtat hint´ und vorn.

So mancher konnt´ nicht grad mehr stehn
und humpelt´ krumm ins Haus.
A Viertelstund drauf konnt´st ihn sehn,
da ging er grad hinaus.

Es möchte einem nicht durch die Gehirn- und die Gemütswindungen, das kleine Dorn-Lied in der Vergangenheitsform zu singen oder auch nur zu denken, aber es ist so: Am 19.Januar 2011 ist in Lautrach im Allgäu der Kleinbauer und Sägewerker und Musikant Dieter Dorn gestorben. Aber was heißt schon „sterben“? Laut Herkunftswörterbuch kommt dieses Wort von „starr und steif werden“. Erstarren? – so etwas ist bei einem Menschen wie Dieter Dorn undenkbar!
Jeden Tag hat man ihn mit neuem Interesse am Leben erlebt. Er hat ja – da die Dorn-Methode inzwischen weltweit verbreitet ist, darf man ruhig sagen – der Menschheit ein Geschenk gemacht. Aber was ist denn eigentlich diese Dorn-Methode? Ist sie wirklich nur Daumendrücken und Pendeln von Bein oder Armen? Nein! Da kommt noch einiges Wichtige dazu: Zuerst einmal das Fühlen. Die Dorn-Methode ist eine Fühl-Methode. „Tue nur, was Du fühlst!“ war, nein, ist einer der Kernsätze von Dieter Dorn. Dazu gehört auch: „Wichtiger als die Behandlung ist das Zeigen der Selbsthilfe-Übungen und eine solide Beratung.“ Dorn wollte immer den mündigen Betroffenen, der seiner Eigenverantwortung gerecht werden kann. Als Patient – lat. „patiens = der Leidende“ – mögen viele zu Dorn gekommen sein, aber sie verließen ihn als Re-con-valescente, und das bedeutet auf Deutsch als wieder mit ihren Kräften umgehen Könnende.
Jeden Abend, wenn die Arbeit im Sägewerk getan und die fünf Kühe im Stall versorgt waren, kamen ja ca. ein, zwei Dutzend Hilfesuchende. Dazu gesellten sich immer mehr Interessenten aus ganz Deutschland und den Nachbarländern, die kamen um zu lernen. „Ich bin oft Endstation.“ berichtete mir Dorn, als ich 1998 erstmals aufsuchte, um einen großen Bericht für Raum & Zeit über ihn zu schreiben. Viele hatten zuvor oft schon jahrelang und im weiten Umkreis vergeblich fachliche Hilfe gesucht. Die fachliche Hilfe war offensichtlich auf eine einfache Lösung der Probleme nicht eingestellt gewesen. Da sind wir beim Kern der Dorn-Methode: Wenn es nicht geht, dann sind wir darauf eingestellt, immer kompliziertere und noch kompliziertere Methoden anzuwenden. Dorn macht das gerade umgekehrt: Bei Dorn geht es einfach. Da kommt z.B. ein Mann in den 60ern. Das Gehen fällt ihm wegen großer Schmerzen offensichtlich schwer. Nach einer Viertelstunde geht er wieder, kopfschüttelnd: „Reinkommen bin ich mit Schmerzen wie d´Sau und naus spring ich wie a Junger….“
So einfach kam man bei Dorn davon. Zu dem „einfach“ gehörte aber nicht nur, dass man wieder schmerzfrei seine Gliedmaßen bewegen kann, sondern auch dass man versteht, wie es zu diesen Problemen kommt und wie man sie künftig vermeiden und ggf. selbst korrigieren kann. Der „Patient“ ging also im Grunde als „halber“ Therapeut wieder nach Hause, als jemand, der nicht die nächsten Schicksalsschläge fürchtet sondern sich ihnen gewachsen weiß. Jeder kann die Dorn-Methode in einem Tag lernen. Und jeder sollte sie lernen! Das ist ein wirklich lebensbedeutsamer Erste-Hilfe-Kurs.
Dieter Dorn hat ein höchst lebendiges Lebenswerk hinterlassen, an dem jeden Tag schon Tausende als Helfer ihre Freude haben, und es lernen immer mehr Leute die Dorn-Methode - weltweit. Dieter Dorn lebt offenbar weiter – nur nicht mehr bloß im Allgäu.

Franz Josef Neffe

Angehangenes Bild


Siehe auch: http://www.dorn-foru...kel/nachruf.php
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Legasthenie kommt von lat. "legere = lesen" und griech. "asthenäs = schwach" und ist das Fachwort für LeseSCHWÄCHE.

Seit dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom April 1978 wird Legasthenie - also die LeseSCHWÄCHE, zu der man die RechtschreibSCHWÄCHE großzügig mit dazugenommen hat - amtlich gefördert. Der Erfolg ist gigantisch: Längst schreiben wir mehr als doppelt soviele Rechtschreibfehler wie 1978.

Legasthenie ist, wie gesagt, der Fachbegriff für Lese/RechtschreibSCHWÄCHE. In meinen Vorträgen bei den Eltern oder auch Lehrern frage ich immer: "Wie lautet der Fachbegriff für das, was wir mit unerer ´Pädagogik´ geradezu vernichtet haben: Lese/RechtschreibSTÄRKE?" Dabei stellt sich regelmäßig heraus: Es gibt keinen. Weltweit! Kein Mensch interessiert sich für die RechtschreibSTÄRKE. Wenn ich mich als Ich-kann-Schule-Lehrer für die RechtschreibSTÄRKE eines Kindes STARK mache, dem man eine RechtschreibSCHWÄCHE andiagnostiziert hat, kämpfen sofort alle für die RechtschreibSCHWÄCHE.

Legasthenie wird bei uns umtanzt wie das berüchtigte Goldene Kalb. Alle Gedanken kreisen nur noch um die SCHWÄCHE. Wehe dem, der auch nur an ihr zu zweifeln wagt! Alle Energie steckt man immer nur in die SCHWÄCHE. SCHWÄCHE müsste man sein, da ginge es einem gut! Es ist nicht zu übersehen, wie erfolgreich wir alle dazu bringen, sich selbst zu SCHWÄCHEN. SCHWÄCHE genießt ja dank Pädagogik bei uns geradezu religiöse Verehrung.

Natürlich erwächst einem nicht das Lebensglück daraus, dass man ständig seine Lebensenergie in die eigene SCHWÄCHUNG steckt. Die Ich-kann-Schule hat immer deutlich gezeigt, dass Legasthenie ein künstliches Konstrukt ist, eine konditionierte Kunstkrankheit. Wenn man sich nur lang genug künstlich krank macht, wird daraus eine echte Krankheit. Die ist auch schon gar nicht mehr zu überhören. Landauf, landab hört man es stöhnen. Die neue echte Krankheit, die wir uns alle mit großem Fleiß erarbeitet haben und allem Anschein nach auch weiter erarbeiten und noch vergrößern, heißt Legastöhnie.

Ein kleines Ich-kann-Schule-Interview dazu kann man hier sehen und hören: http://www.rfo.de/me...hule-14583.html .

Die neue Ich-kann-Schule entzieht den Schwächen die Energie und investiert sie zu 100 % nur in die - schwachen und geschwächten - STÄRKEN. Also wenn jemand Rechtschreibfehler macht, nicht in seine Mathestärke sondern in die geschwächte Schreibstärke. Auf diese Weise werden Probleme einfach, umfassend und tiefgreifend lösbar.

Ich grüße freundlich.

Franz Josef Neffe
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Für den 6.Dorn-Kongress 2007 bat ich eine in der Dorn-Methode ausgebildete Kindergartenleiterin, die Beinlängen ihrer Kinder zu prüfen. Sie meldete mir bei 29 von 36 Kindern - das sind über 80 Prozent - Beinlängendifferenzen bis zu 2,5 cm. Das wäre beim Erwachsenen dreimal soviel. Man muss sich einmal einen 7,5 cm hohen Holzklotz unter den Fuß binden und damit spazieren gehen, dann weiß man, was man dem zu sagen hat, der meint, das mache nichts, das habe doch fast jeder.

Die Dorn-Methode ist inzwischen in allen Erdteilen verbreitet und wird zum Beispiel im armen Saigon in Vietnam von Orthopäden und weiteren Ärzten dankbar und erfolgreich praktiziert. In meinem ersten Seminar als Dorn-Lehrer vor 10 Jahren haben über ein Dutzend Ärzte und Zahnärzte die Dorn-Methode gelernt. Wo bleiben die Lehrer in Deutschland? Sie stehen in der Krankheitsstatistik ganz oben an der Spitze und ziehen die Kinder rasant auf diesem Erfolgsweg hinter sich her.
Wie sollen unsere Kinder von Menschen Gesundheit lernen, die offensichtlich eins immer noch besser können: KRANK WERDEN?

Die Dorn-Methode ist eine sanfte, manuelle Gelenk- und Wirbelkorrektur, einfach, kinderleicht erlernbar und nicht gefährlicher als Spazierengehen.
Eine sorgfältige Behandlung ist wichtig aber sie spielt nicht die Hauptrolle bei Dorn. Im Grunde ist die Dorn-Methode eine hoch wirksame Selbsthilfe-Methode, deren oberstes Ziel ein neues Bewusstsein und Verständnis für sich selbst ist.
Von klein auf haben wir ganz unbewusst gelernt, dass für unsere Gesundheit der Arzt zuständig ist und dass sie uns selbst nichts angeht. Wir könnten ja etwas verkehrt machen! Das ist nicht die ideale Grundlage zur Bewältigung des Lebens.
Dieter Dorn hat tausende von Menschen wieder für sich selbst begeistert, weil er ihnen gezeigt hat, wie wichtig es ist, dass sie selbst etwas für sich tun, und wie einfach und gut das geht. Als Sportler sagte er: "Ich bring die vom Sport befreiten Kinder wieder zum Sport zurück."
Man muss einmal Menschen erleben, die schon bei einem Dutzend Ärzten und Therapeuten waren und sich vor Schmerz kaum bewegen können, wenn sie kommen. Dann hört man sie in Dorns Bauernküche lachen und nach einer Viertelstunde gehen sie kopfschüttelnd wieder: "Reinkommen bin ich mit Schmerzen wie d´Sau und naus spring ich wie a Junger....."
Die Hilfe kostete nicht mal was und dann erfährt man, wodurch man man sich das Problem gemacht hat, durch einseitige Arbeit, beim Sitzen, Liegen, Bücken, Tragen,.... - das ganz man ändern. Mit einem neuen Lebensgefühl geht man und man weiß auch, dass und wie man sich selber helfen kann, wenn so ein Problem wieder auftaucht, durch die einfachen Selbsthilfe-Übungen, die einem nebenbei gezeigt wurden.
Besonders freuten Dorn seine Erfolge bei Skoliosen, auch bei schweren. Er führte sie nicht so sehr auf seine Behandlung zurück, nein. Die zeigte nur sehr schnell, dass es wirkt, und motivierte so zu den einfachen Selbsthilfe-Übungen und damit zur Übernahme der Verantwortung für die eigene Entwicklung. Man muss sich selbst aufrichten, sonst richtet einen nichts auf. Dorn war bewusst, dass es um sehr viel mehr geht als irgendwelche Manipulationen am Skelett- und Bewegungsapparat. Es gelang ihm, die Betroffenen hoch motiviert zu machen für für ihre eigene Entwicklung. Die Dorn-Methode ist also viel mehr als eine Gelenk- und Wirbelkorrektur. Sie ist eine echte menschliche Entwicklungs- und Lebenshilfe.
So etwas fehlte bisher in dieser gut praktikablen Einfachheit sowohl in der Medizin als auch in der Pädagogik, und wenn die Mediziner und Pädagogen klug sind, werden sie diese Chance erkennen und eilfertig nutzen lernen. Die Ärzte haben hier derzeit auch pädagogisch die Nase vorn.

Die Beinlängendifferenz
korrigiert Dorn mit einem einfachen Hebelgriff: Bein anwinkeln - außen an der Pofalte einhaken - herziehen bis das Bein geradegestreckt und dabei abgestellt / abgelegt ist. Man kann die Übung liegend oder stehend machen. Mehrfach am Tag.

Bei jeder Party haben über die Hälfte der Leute eine Beinlängendifferenz. Wenn sie auf dem Rücken liegen oder auf dem Stuhl ganz hinten an der Lehne sitzen und du die gestreckten Beine aufhebst und andrückst, siehst Du, welcher Absatz - die Schuhe beleiben dafür an - wie weit über den anderen hinausragt. Die Entdeckung der Beinlängendifferenz ruft schon großes Erstaunen hervor. Und dass die Beine dann nach einem einfach Hebelgriff gleich lang sind, noch mehr. Kinder können sich begeistern dabei. Auch wenn sie danach zu Hause dem Papa seine Beinlängendifferenz zeigen und wie einfach er sie korrigieren kann. Das ist jetzt nur eine Übung zum Kennenlernen.
Solange die Beine unterschiedlich lang sind, wirft der Laufende bei jedem Schritt seine Wirbelsäule auf die niedrigere Seite. Wenn er das lang genug macht, entgleisen nicht nur immer mehr die Wirbel der Säule sondern es treten unzählige Folgeprobleme auf.

Da kommt z.B. die Mutter mit dem 11jährigen Sohn zu Dorn. Er hat Neurodermitis am ganzen Körper. Nach Kortisongaben des Arztes wurde es noch schlimmer. In seiner Not sagte der der Mutter: "Damit müssen Sie leben!" Das war ein Irrtum. Dorn fühlte die Blockade am 9.Brustwirbel. Die Steuerung der Nebennieren über den dort eingeklemmten Nerv funktionierte also nicht. Die Nebennnieren sollten Kortisol produzieren. Das taten sie nach Dorns einfacher Wirbelkorrektur auch wieder bestens und nach vierzehn Tagen war alles ausgeheilt. Die Behandlung besteht hier einfach darin, dass der Helfer gezielt seitlich an die Wirbelsäule drückt während der Betroffene die Arme schwingt. Das ist alles.

Die Selbsthilfe-Übung dazu geht so: An die Türkante lehnen - in die Knie gehen - Becken immer wieder vor und zurück bewegen - dabei den Rücken an der Kante immer wieder rauf / runter abrollen - dazu endlich noch langsam die (gestreckten) Arme schwingen. Jedes Kind schon kann sich damit selbst helfen. Die meisten Turn-Übungen sind gefährlicher als die Dorn-Übungen. DORN ist Gesundheitsturnen.

Bei meinen Kongressvorträgen habe ich immer wieder an Beispielen zu zeigen versucht, wie riesig der Nutzen der DORN-Methode für die Volksgesundheit sein könnte. Das geht alle an, die für die Gesundheit des Volkes Verantwortung tragen. Ich zeige die enormen Poteniale, die hier liegen, am Beispiel der einfachen Korrektur der Beinlängendifferenz. Betroffen in Deutschland sind schätzungsweise weit über 50 Milionen Menschen.

Wenn zum Beispiel unser Herr Bundespräsident oder unsere Bundeskanzlerin diese einfache Dorn-Übung lernen und öffentlich in zwei Minuten vormachen würden, dann käme das sicher in allen Nachrichtensendungen und zumindest über 20 Millionen Menschen würden das sehen. Der Nutzen dieser Übung kann materiell für viele weit über tausend Euro liegen. Setzen wir den materiellen Nutzen aber hier einmal nur mit 1 Euro an! Dann könnten Herr Wulff oder / und Frau Merkel in zwei Minuten 20 Millionen Euro Nutzen für das deutsche Volk stiften.
Sagen Sie allen, die Sie kennen, dass sie das Herrn Wulff und Frau Merkel und anderen sagen!


Jetzt verstehen Sie sicher, warum die Dorn-Methode für die deutsche Volksgesundheit in die deutschen Schulen gehört.

Ich allein werde es nicht allen sagen können. Darum bitte ich Sie, es allen weiterzusagen. Wir sollten der Pädagogik bei ihren wachsenden Schwierigkeiten nicht bloß zusehen, wir können ihr auch helfen. Auch wenn wir dafür - zu ihrem Nutzen - womöglich den üblichen Trott durch Information stören.

Ich bin gerne bereit, auf Einladung in die Schulen zu kommen und die Dorn-Selbsthilfe für Kinder und Erwachsene zu lehren. Ich praktiziere die Methode schon über mehr als 20 Jahre, habe mit Dieter Dorn eines der ersten Bücher zur Methode veröffentlicht, mehrere Dorn-Kongresse mit organisiert, auf fast allen Dorn-Kongressen in Deutschland und der Schweiz die Möglichkeiten referiert und bilde schon seit mehr als 10 Jahren darin aus. Und ich bin als Volks- und Sonderschullehrer mit den Sorgen und Schwachstellen der Schule und den praktischen Hilfen dafür vertraut. Es gibt auch noch eine Menge anderer erfahrener Dorn-Ausbilder.

Ich danke allen für ihre Hilfe und grüße freundlich.

Franz Josef Neffe
Dorn-Lehrer

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Franz Josef Neffe und Dieter Dorn 1998

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SCHULEN sind in der Praxis heute in der Regel das gerade Gegenteil von dem, was das Wort Schule bedeutet. Sie sind Lehrplan- und Unterrichtsvollzugsanstalten, sind Dressuranstalten, wo es oft für alle Beteiligten nicht um LERNEN geht sondern ständig um Sieg oder Niederlage. Sich unterwerfen, sich einfügen, willig mitmachen, darauf läuft vor allem im Problemfall alles hinaus. Dauernd möchte die Schule, dass man sich aufgibt und in ihre vorbereiteten Schablonen einfügt. Dabei bedeutet LEBEN doch über alle Schablonen hinauszuwachsen! Und mit diesem desaströsen Verständnis von Leben will einen die Pädagogik heute auf das Leben vorbereiten???
Die Erfolge der praktischen Pädagogik dieser Tage bestehen in einem geradezu lebensbedrohlichen Wachstum aller Probleme.
Als Beispiel zur Verdeutlichung wähle ich hier nur die berüchtigte "Legasthenie". Seit dem KMK-Beschluss vom April 1978 wird dieses Monster in Deutschland offiziell gefördert - mit geradezu gigantischem Erfolg. Längst schreiben wir alle mehr als doppelt soviele Rechtschreibfehler wie damals.
"Legasthenie" ist eine erfolgreich erzeugte und etablierte Kunstkrankheit: man kann sie hören, Legastöhnie müsste man sie konsequenterweise inzwischen nennen,
Griech. "legein" = "lesen" und "asthenäs" = "schwach". "Legasthenie" ist der gewählte, inzwischen weltbekannte Fachbegriff für Lese-Schwäche. Nun nenne bitte den Fachbegriff für Lese-Stärke! Du findest keinen??? Es gibt keinen. Weltweit. So ist das Interesse der Fachtäter und ihrer Opfer an der Lese-Stärke.
Die gesamte Praxis, Lehre, Forschung, Wissenschaft, Verwaltung, ja, ganze Industriezweige arbeiten für die Lese-Schwäche. Wie mächtig wirkt da der Todestrieb!
Wir leiten so alle Lebensenergie künstlich um: weg von unseren ureigenen Stärken und hin zu den Schwächen. Wir züchten die Schwächen groß und lassen die feinsten und genialsten Stärken in uns verhungern. Und das macht uns so krank, dass wir unsere ständig wachsenden Krankheiten kaum noch bezahlen können. Nicht zufällig haben sich die Lehrer in der Krankheitsstatistik bis ganz oben an die Spitze gearbeitet. Das Wachstum der Probleme ist bei Schülern (und Eltern) ebenfalls seit vielen Jahren mehr als besorgniserregend. Schimpfen, meckern, stöhnen, nörgeln, dagegen sein, das tun unzählige, aber sie machen alles immer mit.
Die neue Ich-kann-Schule ist kein Gegenmodell sondern nur ein Vergleichsmodell zu diesem Zustand, den wir immer noch - irreführend - Schule nennen. Jeder kann wählen, was er mag.
Ich führe hier nur zwei Hauptunterschiede der Ich-kann-Schule zur Du-musst-Schule an:
1. In der Du-musst-Schule machen sie DRUCK, wenn sie erziehen. Erziehung mit Druck ist Erdrückung. Was die Pädagogik da macht, kommt einer sturen Verwechselung von Gas- und Bremspedal gleich. Wer Druck und Zug verwechselt und das stur über Jahrzehnte nicht bemerken will, der braucht sich auch nicht zu wunden, wenn er immer mehr das Gegenteil des Gewünschten erreicht. Unter Druck wächst nichts. Druck löst nicht sondern komprimiert Problem + Mensch. Das ist das exakte Gegenteil von Lösung.
In der neuen Ich-kann-Schule ist nicht Druck sondern SOG das Grundprinzip. Sog löst. Sog richtet auf. Sog macht wachsen. Mit Sog lassen sich die Kräfte punktgenau lenken. Mühelos.
2. Die Du-musst-Schule wendet sich in allem ständig an den begrenzten, eitlen, großteils fehlinformierten bewussten Verstand. Ihm "erklärt" sie alles hundertmal - bis der letzte Rest von Klarheit vernichtet ist. Sie ignoriert stur, dass der bewusste Verstand für fast nichts zuständig ist, was sie von ihm will.
In der Ich-kann-Schule weiß jedes kleine Kind, dass alle wichtigen Lebensfunktionen im UNBEWUSSTEN gesteuert werden. Dort schlummern die Talente, brauchen als feine Geistes- und Seelenkräfte nicht die üblichen "pädagogischen" Nötigungen und Erpressungsversuche sondern einen höchst feinen, achtsamen Umgang, regelmäßige Stärkung und Pflege. Die übliche Pädagogik des Drucks ist nur geeignet, die besten Kräfte des Menschen zu vergraulen und in die Flucht zu schlagen. Geradezu zynisch dumm ist es, wenn man sich nach einer derart "erfolgreichen" Pädagogik durch Tests bestätigt, dass die Talente nicht (mehr) da sind. Als Ich-kann-Schule-Lehrer gehe ich mit diesen feinen, genialen Kräften & Talenten ganz anders um - und habe meine Freude mit ihnen und ihrer Entwicklung.
Es ist einfach, LÖSUNGEN auch für die größten Probleme in unseren Schulen zu finden und aufzuzeigen. Dem soll dieses Ich-kann-Schule-Blog dienen.
Wer mag, kann in seinem Beitrag (s)ein ungelöstes Problem - bitte kurz - schildern. Ich gebe gerne einen Lösungsvorschlag.
Gerne nehme ich auch BERICHTE über gelungene konkrete Problemlösungen mit auf.
Beispiele zur Ich-kann-Schule finden sich auch auf meiner www.coue.org Seite.
Es würde mich freuen, wenn Lösungsbeispiele an Menschen, die sie brauchen können, weitergesagt werden.
Ich danke und grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
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Behinderungen

Nicht die Lügen,
sondern die sehr feinen falschen Bemerkungen sind es,
die die Läuterung der Wahrheit aufhalten.

Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)