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Liebe und Zufriedenheit

Zu einem schönen Leben gehört zweifelsfrei die Liebe. Dieser Seinszustand der Leidenschaft zu einem Menschen, einem Objekt oder einer Betätigung drückt ein Gefühl meiner bedingungslosen Zuneigung aus. Die Bedeutung der Liebe wird in der Literatur ausgiebig und aus verschiedenen Sichtweisen erläutert. Sie ist ein seelischer Zustand, der nur erklärungsbedürftig scheint, sobald wir bewusst darüber nachdenken. Dieses Wort steht für unterschiedliche Gefühlsregungen, meistens jedoch, wenn wir uns von einem Objekt besonders angezogen fühlen. Empfinden wir Zärtlichkeit, starke Zuneigung, Begehren oder sexuelles Verlangen, erfüllende Leidenschaft, sprechen wir von Liebe.

Wenn ich Liebe erlebe, fühlt sich mein Leben leicht an und Lebensenergie erfüllt mich. Ein Feuer der Lust brennt. Meine Sinne öffnen sich für Eindrücke. Meine Kreativität wird belebt und fließt aus mir heraus in Form meines Ausdrucks, sei es gegenüber einem Menschen, in einer Beziehung oder eines Projektes, an dem ich arbeite. Ich befinde mich in einem erotisierten Zustand.

Ich glaube, dass für die Liebesfähigkeit Voraussetzungen notwendig sind. Ich muss mich selbst und mein Leben gern haben. Das kann ich beeinflussen, indem ich mein Dasein bewusst und souverän gestalte und mich einrichte. Ich sollte wach und aufmerksam im Jetzt lebendig sein. Unter Unabhängigkeit verstehe ich, innerlich frei zu sein von Meinungen und Anerkennung, wie auch losgelöst sein von finanziellen Bedingungen. Bedingungslosigkeit prägt meine Lebensphilosophie.

Wenn es mir gelingt, aus tiefstem Herzen zu handeln, aus der Liebe heraus, weckt es die Liebe in allen, mit denen ich in Kontakt komme. So glaube ich, dass sich für mich ein schönes Leben entwickelt, auf das ich letztendlich mit Zufriedenheit zurückblicken kann. Mein Leben fühlt sich erfüllt an.
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4 Kommentare zu diesem Eintrag
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Ja, ein guter Beitrag. :blume2

Du schreibt von Unabhängigkeit von Meinungen, Anerkennung und Finanzen.
Das ist für mich absolut nachvollziehbar, deshalb denke bitte nicht, ich möchte dich aus der Reserve locken, wenn ich frage:
Sind nicht ganz unterschiedliche Lebensweisen erforderlich, die untereinander sogar in Konflikt stehen um sich von allen 3 Dingen zu emanzipieren? Wenn ich zum Beispiel im Job erfolgreich sein möchte und meine finanzielle Situation absichern möchte, dann benötige ich genau jenen Ehrgeiz und Anpassungsfähigkeit, die im privaten vielleicht gerade hinderlich sind.

So muss ich doch meine feinen ethischen Ideale so manches mal überdenken oder lockern. So geht es mir zumindest oftmals.

Herzlichen Gruß :herz
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Lieber Mojo! (Verzeih mir, wenn ich Dich immer Mojo nenne, weil mich dieser Name an einen alten Bluestitel erinnert)

Schön, dass Du meinen Blog so aufmerksam gelesen hast. Danke. Und...ich lasse mich gerne provozieren und aus der Reserve locken!!!

In meinem Text habe ich ein Wort hinzugefügt: "innerlich" vor frei zu sein.

Bevor ich eine Antwort formuliere, will ich Dir sagen, dass ich sehr gut Deine Situation bzw. Fragen kenne. Ich wollte immer in meinem Beruf erfolgreich sein und Geld verdienen, damit ich meine Existenz absichern konnte. Ehrgeiz, Anpassungsfähigkeit spielten eine grosse Rolle dabei, um Anerkennung zu erlangen und somit eine Karriereentwicklung und Einkommenssteigerung zu erlangen. Private, also Beziehungsprobleme waren die Folge.

Jetzt meine Einsicht und heutige Ansicht, die ich in meinem Blog zu beschreiben versuche.

Ist der Mann in seinem männlichen Kern sicher, dass er sich für sein Ziel, seine Aufgabe leidenschaftlich einsetzen will, dann wird er es aus ganzem Herzen tun und seiner Tätigkeit mit Liebe nachgehen und sich voll einsetzen. Wenn der Mann auf diese Weise "arbeiten" kann, wird er diese Liebe auch in die Partnerschaft einbringen. Es wird dann nichts geben, was hinderlich sein könnte. Die Liebe und die Leidenschaft fliessen weiter.

Sollte der Job jedoch nur eine unabänderliche Notwendigkeit sein, um eben Geld zu verdienen, dann sollte der Mann (oder die Frau mit ihrem männlichen Kern) einer anderen Leidenschaft nachgehen (als Beispiel ein guter Musiker zu werden), was schon immer sein Wunsch gewesen ist und den Job eben nur "erledigen", wie die Anforderungen es verlangen. Und besonders hier dann mit der inneren Freiheit und Unabhängigkeit.

Ich glaube, dass die Kräfte und Energien, die aus dieser Lebensweise in Liebe und Leidenschaft entstehen, sich auf den Partner übertragen lassen, und dann ein ständiges Umdenken und sich Umstellen nicht notwendig ist.

Du bist mit weiteren Lockversuchen aus meiner Reserve willkommen!

Herzliche Grüsse
Mondi
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Hast du denn einen solchen Job gefunden?

Herzlichen Gruß
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Hallo Mojo,

rückblicken kann ich sagen, dass ich meine Philosophie mehr und mehr bestätigt sehe. Ich bin mit meiner Arbeit heute zufrieden.

Ich sehe natürlich ein, dass für viele Männer das alles sich sehr theoretisch anhört. Aber es geht um das Prinzip. Man kann auch nicht einen Schalter umlegen und alles verändert sich sofort. Es ist ein längerer Prozess der Entwicklung, der den Glauben an sich selbst und seine Gaben voraussetzt.

Mit herzlichem Gruss
Mondi
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