Community: tats Blog - Community

zum Inhalt

- - - - -

Februar

Gezeigtes Bild

Welch eine Überraschung, wenn sich uns Weite und Tiefe hauchzart und unerwartet offenbaren. Ein offener Raum, der immer da ist, immer präsent, immer absichtslos seiend. Die Tiefenakzeptanz und Sanftheit, die sich in mir einstellen, wenn ich durch meinen eigenen Sumpf und Dickicht hindurchschauen kann, lassen mich vom Leben zutiefst angenommen fühlen. Das Leben, das bin ich. Es ist die Ganzheit in mir, die nichts von Trennung weiß.
Was auch immer sich in meinem Leben zeigt, was auch immer mir den Blick versperrt, ob Widerstand, Angst, Hilflosigkeit oder Einsamkeit, sie wollen nur eins – von mir wahrgenommen werden. Erst dann sind sie bereit Platz für Neues zuzulassen. Und das Leben mischt sich nicht ein, es korrigiert mich nicht, es kann alles (er)tragen, nimmt alles an und lässt alles zu. So macht das Leben. Es nimmt mich geduldig, liebevoll und bedingungslos an. In dieser Erkenntnis liegt Frieden und Verbundenheit. Eine unaufgeregte Ganzheit, die mich umarmt und jegliche Zerstörung und Trennung sinnlos macht.
Meine Mitmenschen nenne ich liebevoll meine „Sparringspartner“. Konkret gesagt, ist das die Aufforderung: Sei, wie du bist, denn ich bin bereit dich, so, wie du bist, auszuhalten! Ich bin so, wie ich in diesem Moment nur sein kann und mute mich dir genau so zu. Ohne Maske, absolut sichtbar sein und sich vom Leben getragen wissen. Leben und Nebel wechseln sich ganz natürlich ab, wer könnte das verhindern? Doch es ist ein magischer Moment, wenn der Nebel abgezogen ist und wir zu einem wirklichen Austausch kommen. Wenn wir nicht (mehr) weglaufen, keine Spielchen (mehr) treiben und unseren guten Ruf riskieren. Alles riskieren! Und es kommen immer mehr Menschen in meinem Leben, die, genau wie ich, durch diesen Nebel hindurch wollen. :love
Es entstehen unglaubliche Gespräche über das Eigentliche und eine unfassbare Verbundenheit und Intimität, die sich nur in bedingungslose Freiheit und Eigenverantwortlichkeit spüren lassen. Der nötige Brennstoff dafür heißt Absichtslosigkeit. Eine Absichtslosigkeit, die nichts verändern, sondern ganz unerschrocken bereit ist alles zu erfahren.
Uns gegenseitig ganz offen und mutig in unserer „Mangelhaftigkeit“ erkennbar zu machen, ist pure Seelennahrung, weil gleichzeitig jede Programmierung und projizierte Bedürftigkeit durchschaut und immer schwächer werden lässt. Wir selbst jedoch werden immer lebendiger und machtvoller. Ein offenes Buch, das ohne Märchen, Vermutungen, Spekulationen und Manipulationen auskommt. Da ist nur noch Ehrlichkeit, Fühlen, Spüren, Präsenz. Absolut ungewohnt. Absolut empfindsam. Absolut verwundbar und präsent. Nirgendwo anders sein wollen. Durch die Verdichtung hindurch, sich mühelos vom Leben führen lassen. :ge
- - - - -

Wofür leben wir?

„Wenn du mich kennen willst, frag nicht, wo ich lebe; oder was ich gern esse; oder wie ich mein Haar kämme; sondern frag mich, wofür ich lebe, genau im Einzelnen, und frag mich, was nach meiner Meinung mich davon abhält, völlig die Sache zu leben, für die ich leben will.“

Thomas Merton ( Geistlicher Schriftsteller und Mystiker 1915-1968)

Es ist mir klar geworden, dass Wort und Tat nicht ganz übereinstimmen.

Alles wunderschöne Worte, die sehr treffend meine Sehnsucht beschreiben:
das Echte in mir will sich ausdrücken,
meine Sinne wollen die Wirklichkeit wahrnehmen,
Begegnungen wollen sich frei entfalten,
Die Grenzenlosigkeit will mich wirklich aus der Enge in die Weite hinausführen, damit ich überhaupt mit dem Entdecken anfangen und wirklich Neues (über mich) entdecken kann. Nicht nur theoretisch und aus Büchern, sondern ganz real!!!

Doch in mir geschah genau das Gegenteil. Auf der einen Seite stand eure Freundlichkeit, offene Herzlichkeit und Liebe, während ich mich nur noch in Sicherheit bringen wollte. Habt Ihr das auch so wahrnehmen können?

Nix mit Liebe und Begegnung. Mit wem auch, wenn ich genau dann, wenns richtig spannend wird, abhaue und wie ein Tintenfisch alles verneble um mich verstecken zu können? Diese Einsicht ist gestern Abend aus dem Kopf ganz tief in meinem Herzen hineingerutscht und ich musste nur noch über mich lachen. Es ist nicht so, dass ich das nicht schon lange wusste, aber ich konnte es bis jetzt irgendwie, für mich, plausibel erklären und so verpacken, dass es nicht so sehr wehtat: Ich bin ein zurückhaltender Mensch. Ich bin hochsensibel. Ich brauche meinen Abstand zu den meisten Menschen. Menschen sind mir oft zu laut, zu viel, zu aufdringlich usw.

Doch ich will Freiheit und Liebe leben und nicht nur als Superperson darüber reden, sie beschreiben oder in einer Glasvitrine einsperren.

Was hat mich verhindert euch wirklich zu begegnen?…Angst!

Diese Angst habe ich wahrgenommen und ziemlich hölzern auch beschrieben, doch durch eurer Herzlichkeit erschien sie mir plötzlich unglaublich lächerlich.
Ich danke EUCH, dass ihr das möglich gemacht habt. Ich konnte Euch vertrauen und dadurch wurde ich mit Selbstvertrauen beschenkt. Ich konnte, rekapitulierend und zeitversetzt, die Liebe doch noch fließen sehen: in mir und in euch und da war plötzlich überhaupt keine Trennung mehr zu spüren und auch keine Angst. Es ist genau das, was ich lieben und leben möchte.

Heute Morgen hat die Angst nur noch ein mal nach mir geschnappt und wollte mir einreden, dass ich mich euch in dieser Ehrlichkeit nicht zeigen darf und dass sowas, sowieso niemand verstehen kann und blablabla, aber ich glaube ihr nicht mehr.

Wenn ihr Fragen habt, fragt bitte und sagt mir einfach, geradeheraus, alles, was euch durch den Kopf geht. Es würde mich sehr freuen.

:love
- - - - -

Januar

Gezeigtes Bild


Alles ist an seinem Platz.
So undenkbar natürlich!
Niemand muss die kommende
Bewegung erzeugen.
Niemand kann die kommende
Bewegung verhindern.
Alles nimmt unaufgeregt
seinen Lauf.
Entwickelt sich ganz von selbst.
Bricht aus sich selbst heraus,
mutig in den offenen Raum.

Nur Ich muss alles mühsam bedenken ;)
- - - - -

Bewegte Stille

Intensive Lebendigkeit
aus dem Moment heraus.
Jetzt. Hier. Sein.
Bewusst, aufmerksam,
wach und sensitiv.
Die innere Stille
vom Leben durchflutet,
erkennt die Liebe
als Du, als Ich
begegnet dem, was ist.


Danke, dass Ihr hier seid! :love

Ich wünsche allen ein
friedliches, gesundes
und glückliches
neues Jahr 2019!
:ge

Angehangenes Bild
- - - - -

Herbstabend auf Fehmarn

Gezeigtes Bild

Gezeigtes Bild

Gezeigtes Bild

Gezeigtes Bild
- - - - -

Selbstvergessenheit

:ge …was übrig bleibt, ist der Raum,
der sich von selbst entfaltet.
Leben! (Manchmal auch Nebel ; )
Nicht mehr, aber auch nicht weniger als das,
was gerade p a s s i e r t. :Erde:
Angehangenes Bild
- - - - -

Ein Leben in Frieden

Wohin mit dem Schmerz? Wohin mit der Angst?
Ignorieren und zusammenreißen? Besser aufpassen, besser betäuben oder verdrängen? Vielleicht brauche ich nur eine kleine Verschnaufpause, mehr Urlaub und alles wird wieder gut?
Die spontane Ehrlichkeit meines Körpers ist umwerfend, entlarvt jedes meiner Täuschungsmanöver und lässt sich weder unterdrücken noch kontrollieren: Migräne, Rückenschmerzen, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Zittern, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen…
Nüchterne Hinweise, dass wichtige Energien blockiert sind, werden von einem hoch entwickelten, intelligenten und sensiblen Körper-Geist-Seelen-System ununterbrochen verarbeitet. 

Ein System, das sich selbstständig informieren, neu formieren, bewusst werden und sogar selbst heilen kann.

Es ist immer mein Schmerz, der zu mir spricht. Und doch ist es nichts, was gegen mich sein könnte. Im Gegenteil. Es ist eine Kraft, die mich bewegen will. Es ist die Kraft, die bis zum letzten Atemzug nicht aufhören wird an meiner Wachheit zu appellieren: Fühle doch!

Ja, es ist schmerzhaft!
Ja, ich spüre die Ohnmacht!
Es tut weh. Alles zieht sich in mir zusammen.
Ohne Zweifel, genau so ist es.
Ja, es darf so sein!

Etwas in uns liest hier gerade diese Zeilen. Ein Zentrum, eine Mitte in uns, die unsere Gefühle im Körper wahrnimmt und alle Kompensationen und Ausreden des Verstandes und des verschleierten Herzens durchschaut.
Aus der eigenen Mitte beginnt die Veränderung. Bin ich bereit diesem Ruf nach Klarheit und Ganzheit zu folgen? Bin ich bereit dem Sturm in mir, der den kostbaren Frieden bewacht, wirklich zu begegnen? Wer bin ich wirklich? Will ich das überhaupt wissen und ist mir bewusst, welchen hohen Preis ich für die Unwissenheit zahlen muss?

Wie bewusst ist mir diese Intelligenz in mir, die geduldig darauf wartet, dass ich mich ihr zuwende, sie wahrnehme und nutze? Habe ich einen Zugang zu dieser Intelligenz in mir? Bin ich bereit mich ihr auszuliefern?
Es ist nicht der Schmerz, es ist nicht die Wut und auch nicht die Angst, die das Leben schwer macht, sondern das Weglaufen, das Kontrollieren wollen und der automatische Widerstand gegen das, was schon geschehen ist oder gegen das, was nicht geschehen soll.
Eine Spannung, die anfangs kaum wahrgenommen wird und erst mit der Zeit, oft Jahre später, ihre Auswirkung, durch seelische und körperliche Leiden, zum Ausdruck bringt.
Die Verbrennung der Gefühle reinigt das Herz und die Seele und stellt eine unverzichtbare Grundlage für einen geheimnisvollen Stoffwechsel her, der uns befreien und heilen kann.
Durch diesen Stoffwechsel verwandelt sich die blockierte Energie in einer stillen, ungeahnten Kraft und Liebe, die ich nicht willentlich tun, sondern nur mich von ihr ergreifen und bewegen lassen kann. Geheimnisvolle Selbstheilungskräfte, die in uns schlummern, werden aktiviert und zum Fließen gebracht. Durch diese wache, präsente und liebende Intelligenz in mir geschieht Heilung. Eine Heilung für die ich mich öffnen muss, damit jede Zelle in meinem Körper mit dieser heilenden Energie versorgt werden kann.

Mein Herz wird mit unendlicher Liebe genährt, meine Seele schwingt leicht und mein Geist ist ganz still.

:love Wer das zulässt, ist bereit sich nichts mehr v o r z u m a c h e n und ist frei. :ge

Machen und Sein schließen sich definitiv aus.
Ein Leben in Frieden ist möglich.


:ge
:love

[attachment=3523:heilen mit Liebe.jpeg]
- - - - -
Eigentlich möchte ich mir nur sagen, dass ich, genau so, wie ich bin, vollkommen bin.
Doch ich kann es nicht glauben. Ich habe mich noch nie getraut mich und das Leben in ganzer Schönheit zu sehen und zu lieben. Bin ständig im Gericht mit mir selbst, trage ständig die Hoffnung in mir, dass ich und das Leben besser werden… später. Eines Tages, mit einem anderen Menschen, in einem anderen Leben. Vielleicht.

Es ist ein Leichtes für mich hartnäckig hinter den Dingen zu schauen. Bilde mir sogar oft ein, ein sehender Mensch zu sein, der das Leben selbst durchschaut – wohlwissend, dass es meine eigene Schmeichelei ist, die es nicht wagt, sich selbst die Wahrheit zu sagen.

Weil ich gewohnt bin das Gefühl der Wertlosigkeit und Hilflosigkeit zu vertuschen, zu kompensieren oder zu verleugnen, um die unangenehme Bedrohung meiner kleinen instabilen Welt nicht zu fühlen.

Und doch erwische ich mich immer wieder beim Schummeln und staune dann fassungslos darüber, dass wirklich, wirklich nichts zu beschützen gibt und gab. Wirklich nicht!

Ganz verletzlich, ganz unsicher sein. Mich nicht dagegen stemmen, mich nicht festlegen und keine Idee davon haben, wie ich anders sein sollte, müsste, könnte.
Kann ich mir, in dieser von Selbstoptimierung besessene Zeit, überhaupt leisten weder mich, noch mein Leben, geschweige die Welt, zu verbessern, zu reparieren oder optimieren zu wollen?

Ist es nicht sogar meine Pflicht und Bürde als Mensch, den riesigen Felsbrocken namens Mein Leben/Meine Welt immer wieder in Sisyphos Manier, zum Erfolgsgipfel hoch hinaus zu stemmen, wohlahnend, dass er dort oben niemals stehen bleiben wird und kann?

Die Aussicht auf mein selbst gemachtes Happy End verhindert den befreienden Abstieg in die tiefe meines Selbst. In den Abgrund, in den der Stein des Sisyphos immer wieder hinab rollt. Abgrund hört sich unheimlich an, nach Drama und nach Qual. Der Abgrund kündigt meistens das Ende an und nur die Wenigsten haben den Mumm dranzubleiben und das Ganze, von Anfang bis zum Ende mitzubekommen.

Wertfrei sehen, was ist, so, wie es ist. Eine intensive Selbsterkenntnis, die nur dann statt finden kann, wenn mich vergleichen, analysieren, bewerten und kommentieren aufhören. Welcher Verstand kann dieses Geheimnis begreifen? Liebe, Zorn, Trauer, überschwängliche Freude, Einsamkeit und die ganze Menschlichkeit will voller Begeisterung angenommen und gelebt werden. Es geht um nichts anderes! Es geht um meine kompromisslose, lebensbejahende, überschwängliche Lebendigkeit! Trotz aller Widerstände.

Ein sehender, schauender, lauschender Mensch kann sich selbst auf frischer Tat ertappen. Kann den Widerstand und die Fluchtversuche erspüren, die ausgelösten Gefühle und die auftauchenden Gedanken wahrnehmen. Bekommt unmittelbar das Ende der eigenen Wunschvorstellungen mit, der Punkt der Enttäuschung, der stechende Schmerz des Versagens, der ihn in die Knie zwingt und ihn nicht entkommen lässt… und tut nichts damit.
Fühlt die Unsicherheit, fühlt die Verletzlichkeit und überlässt es der Weisheit des Lebens, ihn zu führen, ihm wieder den Weg aus dem Labyrinth hinaus zu zeigen.

Weil das Leben gar nicht anders kann, als mein Bedürfnis nach Heilung und Ganzheit zu stillen. Ob ich es sehen kann oder nicht, die Wahrheit des Moments ist verblüffend einfach, heilend und glasklar.

Vertraue mir! Wird das Leben nicht müde, mir, Augenblick für Augenblick, ins Ohr zu flüstern.
Ein Flüstern, das von meinem inneren Lärm leicht übertönt werden kann, während ich weiter mit der Verletzlichkeit und Hilflosigkeit hadere und angestrengt nach komplizierten Auswege suche.

Heilung geschieht durch meinem Körper hindurch, durch eine unwiderstehliche Intimität und Vereinigung mit dem Leben, wenn Widerstand und Schmerz ineinander verschmelzen dürfen.

Das, was zurückbleibt ist ein weites Land und Fundament der inneren Ruhe, auf dem das Leben sorgenfrei und unerschrocken sich mir zeigen kann. In ihrer bunten Pracht, sich selbst, in mir, feiern kann.
Das Leben vertraut mir voll und ganz.
:love [/size]

Seite 1 von 1

März 2019

M D M D F S S
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25 262728293031

Neueste Einträge

Neueste Kommentare

Zufälliges Albumbild

Die Süßen haben...

0 Nutzer online

0 Gäste
0 Mitglied(er)

Tags

    Meinen Blog durchsuchen

    Letzte Besucher