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Die Rose entfalten

Die Rose entfalten

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Ein junger, neuer Prediger ging eines Tages mit einem älteren, erfahreneren Prediger im Garten spazieren. Er fühlte sich ein bisschen unsicher, was Gott für ihn tun musste, und bat den älteren Prediger um Rat. Der ältere Prediger ging zu einem Rosenstrauch und reichte dem jungen Prediger eine Rosenknospe und forderte ihn auf, sie zu öffnen, ohne Blütenblätter abzureißen.

Der junge Prediger sah den älteren Prediger ungläubig an und versuchte herauszufinden, was eine Rosenknospe möglicherweise damit zu tun haben könnte, dass sie den Willen Gottes für sein Leben und seinen Dienst wissen wollte. Wegen seines großen Respekts vor dem älteren Prediger versuchte er jedoch, die Rose zu entfalten, während er jedes Blütenblatt intakt hielt. Es dauerte nicht lange, bis er begriff, wie unmöglich dies zu tun war.

Als der ältere Prediger die Unfähigkeit des jüngeren Predigers bemerkte, die Rosenknospe zu entfalten, ohne sie zu zerreißen, begann er das folgende Gedicht zu rezitieren:

https://www.youtube....h?v=ZMYhnu4f_4I

Übersetzung:
Es ist nur eine winzige Rosenknospe,
Eine Blume nach Gottes Plan;
Aber ich kann die Blütenblätter nicht entfalten
Mit diesen unbeholfenen Händen von mir.

Das Geheimnis der Entfaltung von Blumen
Ist mir nicht bekannt wie ich.
GOTT öffnet diese Blume so süß.
Dann sterben sie in meinen Händen.

Wenn ich eine Rosenknospe nicht entfalten kann,
Diese Blume von Gottes Entwurf,
Wie kann ich dann die Weisheit haben?
Um mein Leben zu entfalten?

Also vertraue ich auf Ihn für die Führung
Jeder Moment meines Tages.
Ich werde zu Ihm um Seine Führung schauen
Jeder Schritt des Pilgerweges.

Der Weg, der vor mir liegt,
Nur mein himmlischer Vater weiß es.
Ich werde ihm vertrauen, die Momente zu entfalten,
So wie er die Rose entfaltet.

Unbekannter Autor
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Liebe

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Liebe :love

Was die Liebe kann begehren,
Liebe darf es frei gewähren.
Was von Liebe ward verschuldet,
Gern von Liebe wird’s geduldet.
Alles Fehlen, alles Irren,
Liebe weiß es zu entwirren;
Trägt mit seliger Gebärde
Alle Not und Schuld der Erde;
Am Geliebten jeden Flecken
Weiß sie sorgsam zu verdecken;
Ja, ihn völlig freizusprechen,
Lächelnd teilt sie sein Verbrechen.

Robert Eduard Prutz
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Mond

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Es gibt nichts, was dauerhaft wäre: Die Sonne und der Mond gehen auf und wieder unter,
auf den hellen und lichten Tag folgt die dunkle und finstere Nacht. Alles verändert sich von Stunde zu Stunde.

Kalu Rinpoche
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Manchmal muss man über den eigenen Schatten springen
:)
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Licht und Schatten

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Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz
und die ganze Schönheit des Lebens setzen
sich aus Licht und Schatten zusammen.

Leo Tolstoi
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Offenheit

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Gibt es ein Leben nach der Geburt? - kluge Geschichte

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
 
"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.
 
"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.
 
"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"
 
"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
 
"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."
 
"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
 
"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."
 
"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."
 
"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
 
"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"
 
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
 
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."
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Sehen

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Mondlicht :love

Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!

Theodor Storm
(1817-1888)

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