Community: Schmetterling du kleines Ding - Community

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Schmetterling du kleines Ding,
such dir eine Tänzerin!
Juchheirassa, juchheirassa,
oh, wie lustig tanzt man da.
Lustig, lustig wie der Wind,
wie ein kleines Blumenkind,
hei, lustig, lustig wie der Wind,
wie ein Blumenkind.
https://youtu.be/Y0N61OQ3UFU
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6 Kommentare zu diesem Eintrag
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Das Galerie-Foto der Woche, der allseits bewunderte Schmetterling von Quassel, rief ganz viele Erinnerungen in mir wach.
Wieviel Lieder über Schmetterlinge hatte ich im Kindergarten und in der Grundschule mit den Kindern gesungen.
Wieviel frohe Stunden ohne Zank und Streit habe ich da im Tanz erlebt,
im Schmetterlingstanz.
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Ich erinnere mich auch an die Geschichte von der Eric Carle:
Die kleine Raupe Nimmersatt,
wie die Kinder miterlebten, dass aus einer verfressenen Raupe ein wunderschöner Schmetterling wird.
Nocheinmal vorlesen riefen sie immer wieder.
Zu Schluss konnten sie viele Texte aus dem Buch auswendig und malten selbst die schönsten Schmetterlinge, die man sich nur wünschen kann.
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Dankeschön liebe Heidi für das "Mich-Erinnern"
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Dankeschön, liebe Karin, dass du das kleine zauberhafte Gedicht eingestellt hast.
:love
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Paul Reinig, ein Liedermacher aus der Pfalz, hat auch ein fröhliches Lied über einen Schmetterling komponiert: Kleiner Schmetterling.
Man kann es auf seinen CD Kinder unserer Stadt anhören.
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Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll.
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was er damals tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gehen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

(Theodor Fontane)
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