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Natur und Kunst

Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen
Und haben sich, eh man es denkt, gefunden;
Der Widerwille ist auch mir verschwunden,
Und beide scheinen gleich mich anzuziehen.

Es gilt wohl nur ein redliches Bemühen!
Und wenn wir erst in abgemeßnen Stunden
Mit Geist und Fleiß uns an die Kunst gebunden,
Mag frei Natur im Herzen wieder glühen.

So ists mit aller Bildung auch beschaffen:
Vergebens werden ungebundne Geister
Nach der Vollendung reiner Höhe streben.

Wer Großes will, muß sich zusammenraffen;
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister,
Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832),
gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung
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Gedanken

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Glauben an ein langes Jahr

Gezeigtes Bild :Erde:


Glauben an ein langes Jahr

Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, dass wirs nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und Grosses von ihm verlangen.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)
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Frohe Feiertage

Weihnachten - ein Fest der Freude und Freundschaft soll es sein.
Denn Freundschaft ist das schönste Geschenk,
das Menschen sich machen können.



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Vollkommenes Glück

Vollkommenes Glück :Erde:

Vollkommenes Glück wird Erfolg genannt. Wenn die Alten von Erfolg sprachen, meinten sie nicht die Merkmale von Rang und Ehre; sie verstanden unter Erfolg den Zustand, in dem das eigene Glück vollkommen ist. Der heutige Mensch versteht unter Erfolg Rangabzeichen und Ehrenzeichen. Aber Rangabzeichen und Ehrenzeichen auf dem Leib eines Menschen haben mit seiner ursprünglichen Persönlichkeit nichts zu tun. Es sind Dinge, die ihm für einen gewissen Zeitraum geliehen sind. Man kann sie weder zurückweisen, wenn sie einem verliehen werden, noch kann man sie behalten, wenn sie einem genommen werden. Darum sollte man über solchen Abzeichen einer Befehlsgewalt sich selbst nicht vergessen, noch wegen Misserfolg und Armut das gleiche tun, was die Welt tut.
Wer in Erfolg und Misserfolg gleich glücklich ist, ist ohne Leid. Wenn einer unglücklich ist, weil ihm erborgte Dinge genommen werden, hatte er offenbar sein wahres Selbst bereits verloren, als er glücklich war. Darum heisst es: "Die, welche ihr Selbst an materielle Dinge und ihr wahres Wesen an die materiellen Werte verlieren, sind Menschen vergleichbar, die auf dem Kopf stehen.

(Laotse, ca. 6 Jh. v.Chr., chinesischer Philosoph)
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Weltraumschrott

Weltraumschrott

Gezeigtes Bild

Weltraummüll

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https://www.pravda-t...schiesst-video/

https://swrmediathek...e1-0026b975f2e6

Wir versiegeln die Erde mit Beton und Asphalt, wir zerschneiden sie mit Straßen und wir bebauen
sie mit Industrieanlagen und Wohngebieten: die Natur wird überall zurückgedrängt und der
Lebensraum von Tieren und Pflanzen immer kleiner.
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Indianische Weisheit

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Stille

:kerze: :kerze: :kerze:

Ein Mönch hatte sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um sich fern vom lärmenden Leben ganz der Meditation und dem Gebet widmen zu können. Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei, und bat ihn um etwas Wasser. Der Mönch ging mit ihm zur Zisterne.
Dankbar trank der Fremde den ihm gereichten Becher leer, und fragte dann: “Sag’ mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?” Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser und antwortete: “Schau’ in die Zisterne. Was siehst du?” Der Wanderer blickte hinein, hob dann den Kopf und sagte: “Ich sehe nichts.”
Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn nochmal auf: “Schau’ in das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?” Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: “Jetzt sehe ich mich selber!”
“Damit ist deine Frage beantwortet”, erklärte der Mönch. “Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille: Man sieht und erkennt sich selbst!”

Volksweisheit
Zazen-Buddhismus
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„Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:
"Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?
Man muß nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug,
an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:
"Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut.
Und so soll es sein.“  

Michael Ende
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Was ein Regenspaziergang mit meinem Körper macht
https://www.praxisvi...rper-11868.html

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