Community: Eingewecktes wecken - Community

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Weg und Omama gefällt es Dies gefällt mir
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Goodbye my Love!
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Es weihnachtet sehr

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:kerze: :kerze: :kerze: :kerze:

Ich wünsche allen Forumsfreunden besinnliche und frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.
Eure Quassel

:engel :herzen :sonne
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Grüße vom Fichtelberg

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Sonne im November, 7. Tag

Nach dem dicken Nebel gestern, durch den wir die Hirsche nur schemenhaft sehen konnten,
belohnte uns die Sonne heute mit diesen wunderschönen Bildern.


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Novembermorgen

Am frühen Morgen konnten wir die Hirsche weit im Nebel beobachten.


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Wenn das Eichhörnchen im Herbst keine Nüsse verbuddelt, knurrt ihm im Winter der Magen.

"Der Hang zur guten Vorbereitung ist eine echte Erfolgseigenschaft. Ja noch mehr, eine Überlebenseigenschaft.

Im Hier und Jetzt zu leben, ist eine wunderbare Erfahrung. Die du noch mehr genießen kannst, wenn du richtig gut auf die absehbaren Dinge vorbereitet bist.

Ich wünsch dir viele Nüsse im Boden."

Ralf Senftleben in'Zeit zu leben'
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Ich bin erwacht

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Erntest du , was du sätest? Oder sind die Früchte einer grossen Dürre zum Opfer gefallen?
Sind sie vergoren im eigenen Saft, oder verfault im ständigen Regen? Hast du sie unreif ernten wollen oder hast du sie auf dem Feld der Träume verloren?
Hast du vergessen, was du sätest oder auf fremden Böden gejätet ,während du in deinem eigenen Land Ungeziefer und Gestrüpp kultiviertest?
Wuchsen Radieschen statt Möhren und Gurken statt Kürbis?
Hat es dich genährt und satt gemacht, was durch den Pflug auf deinen Acker fiel?
Hast du überhaupt etwas gesät oder schautest du nur dem Wachstum der zufälligen Saat zu, die sich auf deinem Boden niederließ?
Hast du deiner Saat die Kraft zur Fruchtbarkeit verliehen, wie die Magier ihren Zauber über das Land wehen lassen oder bist du mit der Hacke drauflos gegangen ,ohne die Verluste zu zählen?
Und ging einmal der Samen auf und du wartetest geduldig ,auf das die Blüte sich zeigen möge und dann schüttelte sie der Wind herab und du trauertest den zarten weissen Blättchen ohne Duft hinterher?
Was weisst du von der Kultur des Säens und Erntens?
Hast du einmal feierlich und berührt im tiefsten deiner Seele niedergekniet, den Boden gerochen, das Gras gestreichelt, und die Rinde des Baumes geküsst?
Wie willst du dann wissen, dass du ernten wirst ,was du gesät hast?
Kennst du das Feld wo die zwei Nussbäume stehen?
Beide tragen Nüsse in der großen Krone.
Die einen sind fruchtbar, die anderen taub.
Erkennst du den Unterschied, wenn du im Schatten der Bäume liegst? Kannst du es am Klang der grünen Früchte hören? Halte eine fruchtbare und eine unfruchtbare Nuss in je einer deiner Hände und frage dich , was hier geschehen ist.

:love
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Das Lächeln des Glücks

An manchen Tagen erwarte ich so viel. Ich warte auf das ganz große Glück, oft ohne zu wissen, was ich damit überhaupt meine, denn ist zu gross , zu abstrakt.
An manchen Tagen bin ich glücklich, ohne zu wissen warum.
Nichts ist anders als sonst. Die Menschen sind die gleichen wie gestern.
Ich bin die gleiche wie letzte Woche, wo ich meine Sehnsüchte aus den Bedürfnissen strich.
An manchen Tagen erwarte ich nichts. Und es geschehen die einfachen Wunder, die man selten sieht im Alltäglichen.
Eines der schönsten Wunder ist, sie anzunehmen. Da wo vorher nichts als Leere war und Traurigkeit ihr leises Lied sang, taucht plötzlich Liebe auf. Nur durch eine Berührung.
Als würde eine Feder sanft auf deine Stirn fallen, wenn du im Grase liegst und vom großen Glück träumst.
Auf einmal steht es vor dir.
In diesem lichten Moment begreife ich es.
Mit einer einzigen, winzigen Berührung habe ich es in Bewegung gesetzt.
Und während ich das tat, kam es schon zu mir und nahm mich mit sich.
In ganz einfachem Kleide kam es und schenkte mir Heiterkeit für einen Tag.
Am nächsten Tag geschah es wieder und ein klitzekleines Bangen stand dem Glück bei.
Vielleicht geht es bald wieder, sagte das Bangen und das Glück lächelte geheimnisvoll dazu.
Das Bangen ging vorüber.
Das Wunder blieb und will bis nächste Woche bleiben.
Nächste Woche werde ich das Glück und das Wunder an mich erinnern.
Wir wollen uns wieder einladen gemeinsam zu schauen , was uns erwartet und uns den Tag mit Heiterkeit erfüllen.
:dw
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Verbunden

Eines Abends kamst du zu mir.
Nur um bei mir zu sein.
Ich malte gerade und sagte zu dir:
" Komm, setz dich auf das Sofa. Ich möchte die Szene noch beenden. "
" Ich sehe dir gerne beim Malen zu ", hast du mir geantwortet.
Wir wechselten nur wenige Worte.
Dann folgte das Schweigen.
Ein verbindendes Schweigen eines Beobachters und eines Beflügelten.
Nach einiger Zeit legte ich meine Werkzeuge hin.
Ich setzte mich zu dir auf das Sofa, wo du dich wohlig in die wärmende Decke gekuschelt hattest.
Ich umarmte dich und wir lehnten unsere Köpfe aneinander.
Beide vernahmen wir das Strömen der Liebe in uns. Sie floss wie durch einen gemeinsamen Blutkreislauf von Herz zu Herz.
Wie lange hielten wir so inne?
Die Zeit hatte kein Mass mehr.
Wir lebten in der Ewigkeit.
Wir sprachen kein einziges Wort.
Wir waren Eins und sollten es bleiben.
Heute gehst du auf deinen eigenen Wegen.
Von Zeit zu Zeit fällst du als Sternschnuppe aus dem dunkelsten Himmel für mich.
Ich liebe dich!!!! Du bist mein Liebling. Durch dich weiß ich, dass Liebe ganz still durch mich strömt. Manchmal höre ich sie nicht, wenn Ärger und Wut so laut schreien oder Trauer mich überwältigt. Aber sobald ich an dich denke, kann ich sie wieder fühlen.
Dafür danke ich dir, mein Engel.
Möge dein Leben Liebe sein, denn du bist Liebe.
:love

https://www.youtube....h?v=wWeVqw7CsIE
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Traum vom Abschied

Traum vom Abschied

Ich sah mich in meinem blauen Kleid mit den Segelschiffen darauf, barfuß durch eine große leere Halle schreiten.
Ich hatte das Kleid nicht mit einem Gürtel zusammengebunden wie sonst , sondern es schwang weit um meinen nackten Körper .
In der Halle war gedämpftes Licht, das durch die weit oben angebrachten Fenster in den Raum fiel. Das Licht war sehr angenehm und beruhigend. Es verlieh der schlichten Halle die Feierlichkeit einer Kirche. Ein Ort, der mir heilig ist.
In der Stille schwang Abschiedsstimmung.
Ich ging auf eine Treppe zu, die man von zwei Seiten begehen konnte. Sie bildete eine Art Balkon, denn in der Mitte war eine kleine Plattform . Die Treppe befand sich am anderen Ende der Halle. Fensterschatten, die vom Licht auf den Boden gezeichnet waren, glichen einem Gleis .
Auf der Plattform der kleinen Empore befand sich eine Tür zu einem Raum. Sie war einen Spalt breit geöffnet. Ich konnte Ihre Anwesenheit spüren, obwohl ich noch weit von Ihrem Raum entfernt war.
Sie räusperten sich, als wollten Sie Kontakt zu mir herstellen aus dieser Entfernung. Sie taten das vor jeder unserer Stunde und ich fühlte dabei stets eine Erleichterung, zu wissen, dass Sie da sind.
Ich räusperte mich ebenfalls, um den Kontakt zu bestätigen.
Als ich die 3. Stufe der Treppe erreicht hatte, begegnete mir meine Freundin aus der Schulzeit.
Sie berichtete mir, sie sei an Brustkrebs erkrankt und wollte mir ihre Wunde zeigen, die allmählich vernarbte.
Ich sah auf diese Wunde. Ihre Brust fehlte ganz und mich berührte dieser große Verlust sehr. Aber sie lächelte, denn sie lebte und würde noch viele schöne Jahre erleben.
Ihre Wunde hatte sie zwar äußerlich verändert, aber sie war der gleiche herzliche und lebensfrohe Mensch geblieben, den ich aus meiner Jugend kannte.
Wir umarmten uns vor Freude, uns hier wiedergefunden zu haben.
Im gleichen Moment pfiff ein Zug.
Ein schöner Zug mit einer historischen Lokomotive.
Der Ton erinnerte mich daran ,weiterzureisen, in meinem weiten blauen Kleidchen, unter dem ich nackt war.
Ich hatte kein schweres Gepäck dabei, nur meine Erlebnisse mit Ihnen im Herzen .
Ich stieg unbeschwert und zuversichtlich in den Zug.
Ich freute mich auf die Reise.
Sie saßen in Ihrem Raum . Sie kamen nicht heraus, um mich zu verabschieden.
Ich winkte nicht, als ich die Halle mit dem Zug verließ. Ich steckte nur meinen Kopf durch das Fenster und genoss den Ruf der Lokomotive.
Als ich erwachte, hatte ich den Eindruck, die ganze Nacht denselben Traum geträumt zu haben.
Als ich die ersten Details erinnerte verstand ich den Traum nicht.
Ich war sogar wütend, dass ich von Ihnen geträumt hatte.
Doch im Laufe des Vormittags erinnerte ich weitere Details .
Das Bild vervollständigte sich zu einer Abschiedszeremonie, die den Neubeginn mit einschloss und diese glückliche Melancholie hinterließ. Ich nehme meinen Eigensinn, gestärkter als je zuvor mit in die neuen Geschichten….
:love

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Merkwürdige Heilung

Denke immer daran: du bist ein Mensch mit Gefühlen, Hoffnungen und Vorstellungen vom Leben und der Liebe . Und das ist GUT. Das macht dich zu einem MENSCHEN. Wenn deine Hoffnungen enttäuscht werden, tut das unsagbar weh, aber es ist nicht das Ende der Welt!
Du kannst sie korrigieren, anpassen an die Gegebenheiten , du musst es aber nicht tun.
Anpassung meint dabei, das Beste aus der Situation zu machen.
Höre weiterhin auf dich, auf das, was dich seelisch gut gedeihen lässt.
Du brauchst es niemand recht zu machen, nur dir. Für dich muss es stimmen. Sorge für dich. Lass die anderen sein und lasse dich sein!
Manchmal fühlte ich mich nach der therapeutischen Arbeit verwirrter als vorher. Das war eine Täuschung. Der Therapeut verstand sein Handwerk. Meine Verwirrung trat nur deutlicher in mein Bewusstsein und das übertrug ich auf die blütenweiße Leinwand, die er mir bot.
Ich empfand den Therapeuten merkwürdig. Aber er ist nicht merkwürdig, er ist mein Therapeut. Also sagte ich mir, es muss ein Sinn in seinem Tun liegen.Und darin fand ich tatsächlich etwas merk - würdig. Ich bemerkte, dass ich herausfinden soll, was ich will und dass ich darauf hören soll.
Darin besteht die ganze therapeutische Arbeit dieses bemerkenswerten Menschen.
Es geht nicht um SEINE Meinung oder was er will, wie er meine Erscheinungsform bewertet oder das ich wollen soll, was er von mir erwartet. Manchmal hätte ich ihn rütteln können, weil er gar nichts erwartete und ich ihm nichts bieten konnte.
Doch auch darin lag eine Übertragung, ein Übertragungsfehler!
Als ich das Merkwürdige fand, wurde die Arbeit immer spannender.
Anfangs hatte ich viele Widerstände gegen die therapeutische Beziehung gespürt.
Ich fühlte mich sogar betrogen um mein Vertrauen.
Denn ich öffnete mich einem wildfremden Menschen, dem ich meine intimsten Ängste offenbarte, auch die aufkommenden angenehmen Gefühle für ihn.
Schließlich wusste ich nichts von dem Mann, er jedoch eine ganze Menge von mir.
Er konfrontierte mich mit den Schwierigkeiten meines Lebens und meiner Beziehungen von den Standpunkten der anderen aus. Er provozierte meine beleidigte Seele, er vermied es strikt, mein Ego zu streicheln.
Dabei geht es allein um mich, um meine Heilung.
Es geht nicht darum, was andere tun oder sagen.
Darin führt er mich, damit ich aus meiner Verwirrung heraus zu mir finde.
Die Verwirrung entsteht aus dem Wirrwar was andere von mir wollen und dem Bemühen , es zu erfüllen. Damit geht man geradewegs in eine Sackgasse, und zwar auf allen Vieren.
Auf sich zu hören bedeutet nicht ignorant zu sein oder asozial, sondern sich selbst dahin zu führen, wo man hin will.
Zu mehr Selbstreflexion, zu mehr Selbstwirksamkeit, zur Auflösung von Feindschaften, zur Fähigkeit, Beziehungen herzustellen und sie zu pflegen.
Der eine oder andere Mensch wird dich dabei begleiten, weil er die Spiegelung intuitiv wissend versteht zwischen Menschen. Weil er versteht, dass die Spiegelung die Grundlage für Mitgefühl ist, die meisten Menschen ihre eigene Leinwand, die sie anbieten, nicht verstehen und deshalb sich selbst spiegeln in ihrer Reaktion auf die Spiegelung des Anderen .
Wer das erkennen kann, gelangt über diese doppelte Spiegelung , die zur furchtbaren Verzerrung der Situation füht, hinaus.
Wenn er deine Verwirrung bemerkt, wird er nicht verwirrt darauf reagieren, sondern fragen, was du brauchst.
Er wird es dir nicht jederzeit geben, denn das widerspricht der Realität und ich soll lernen, sie anzuerkennen, dass ich nicht immer alles im Leben bekommen und erreichen kann. Ich soll lernen, anzuerkennen, dass es mitunter Schuld geben kann, aber vor allem Verantwortung. Er reicht dir die Hand, um dir aufzuhelfen vom Boden , damit du selbst für dich sorgen kannst. Erhebe dich aus der Krabbelposition und gehe aufrecht deinen Weg!
Das ist ein heilsamer Mensch, der dazu fähig ist, dir die Hand zu reichen.
:love
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Im Himmel

Es war ein wolkenverhangener, dunkelgrauer, kühler Spätsommertag.
Ich verbrachte den ganzen Tag damit, Wolkenbilder auf meine Leinwand zu malen.
Wolkenbilder faszinieren mich bereits seit meiner Kindheit.
Wie liebte ich es , Wolken, Sonne und Dampfer mit bunten Wimpeln auf das Papier zu zaubern!
Wolken regen mit ihren stets wechselnden Formen und Farben auch heute noch meine Fantasie an.
Ganze Geschichten kann ich aus Wolken lesen.
Hinter diesen wunderbaren flauschigen Wattebäuschen scheint es ein Land voller Geheimnisse und freundlicher Geister zu geben,
die es lieben mit mir eine Art Versteckspiel zu treiben, wie es kleine Kinder tun.
Eben ist da noch ein bärtiger, pfeifender Zwerg zu sehen, schon hat er sich in ein Wolkenfloss verwandelt und schwebt über das weite Himmelsmeer.
Dann kann ich sie lachen hören, weil ich mich vergeblich bemühe, die Geister in der nächsten und nächsten Wolke wieder zu entdecken.
Aus den dicken grauen Wolkenknospen entfalten sich die blauen Blumen.
Eine Himmelsleiter deutet mir den Weg ins Reich der Fantasie.
Am Morgen sind manchmal auch kleine rosarote Blumen am Horizont.
So entsteht oft eine wunderschöne Wiese oder ein duftendes Meer mit riesigen Walen.
Auch bizarre Tiere schauen aus den Wolken auf das Land, die es hier noch nicht gibt.
An jenem Tag, von dem ich berichte, schienen die Wolkengeister große Wäsche zu haben.
Am Himmel schäumte es. Große und kleine Blasen tummelten sich miteinander.
Dann und wann erreichten ein paar Spritzer meine Arme und meinen Kopf.
“ He, ihr Wolkengeister! Hört auf damit!” zierte ich mich und wischte die Tropfen weg.
Als ich die Wolken so eine Weile beobachtet hatte, schickten mir die Wolkengeister eine verschlüsselte Nachricht,
deren Botschaft mir zunächst verborgen blieb.
Früher konnte ich die Botschaften klar erkennen: ein heiterer Himmel schickte mir Heiterkeit.
Nichts war leichter als sich vom Lächeln des blauen Himmel anstecken zu lassen.
Die grauen Wolken verwandelten den heiteren Tag in eine besinnliche Zeit.
Oft kamen ja nur einzelne graue Wolken, die mich nachdenklich stimmten, was denn wohl hinter ihnen geschieht.
Heftige Wolkenbrüche gab es auch, besonders in heissen Sommern . Manchmal warfen die Geister Eiswürfel herab.
Und im Winter fiel der Schnee aus allen Wolken. Ein Zauberreich war der Himmel, der mich auf viele Reisen mitnahm.
Doch zu jener Stunde bedrückte mich die Wolke, die durch den Wäschezuber zu mir sprach.
Der Schaum quoll über , es babbelte und brabbelte.
Das spürte ich beim Anblick des Himmels. Aber meine Ohren empfingen nichts anderes, als den üblichen Lärm eines ganz gewöhnlichen Tages.
Da lugte der freche Wolkengeist aus dem grauen Einerlei hervor.
Die Worte drangen ganz verzerrt zu mir vor, als würden sie unter Wasser ausgesprochen :
” Billib...willib....ooo..billub...ooo...billob....willob..
..billab...Teeooor...billub......oooor...billab …imooo…..billub...willub…. Mooorgennnn….oooo...billub….. rrrhoooo... Toooou...“
Die Worte waren langgezogen und der Klang war dumpf und rauh.
Dann verschwand der Wolkengeist wieder hinter dem grauen Vorhang.
Ich konnte wirklich nichts damit anfangen, so beschloss ich es nicht ernst zu nehmen, sondern als eines der Wolkenspiele und wandte mich wieder meiner Leinwand zu.
So verbrachte ich den ganzen Tag mit meinen Beobachtungen und der Übertragung dieser auf die Leinwand.
Manchmal gesellte sich mein Katerchen zu mir.
Er setzte sich neben die Staffelei und sah zu mir auf.
Ich tauchte den Pinsel in das Wasserglas, schüttelte die Farbe ab und steckte ihn mit dem Stielende ins Glas zum Trocknen , damit er sich nicht verformte.
“ Na, mein Katerchen, was wollen wir am Abend machen? Ich habe heute noch keine Menschenseele gesehen.
Ich werde hinausgehen für einen Abendspaziergang.”
Gesagt, getan. Ich zog mich an, ließ den Kater in den Garten und spazierte ohne ein vorausgeplantes oder bestimmtes Ziel in den Abend….


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Mit der Leichtigkeit gehen.
Dem Sommerregen lauschen,
der sich in grünen Zisternen fängt,
um sich gleich weiter zu verschenken an die Erde,
welche meine Wurzeln nährt.
Über dem See hängt die Farbe in Tropfen, zarten Edelsteinen gleich, aufgereiht und ungezählt an feinen Fäden.
Gespannt zwischen Himmel und Erde.
Wie ein Pinsel nehme ich die Farbe auf und male mit Worten mein Gefühl an den Horizont.
Die Konturen der Berge verblassen im Hauch des Regens.
Das Blau schimmert mit jedem gebrochenen Lichtstrahl in einer anderen Note.
Ich höre die Melodie des Blau .
Melancholisch klingt der Ton der Berge.
Ein Echo, das der Seele naht.
Taucht ein in graublaue Augen,
die sich mit Liebe füllen.
Kein Plan taugt heute , mich aus dem Blau herauszulösen.
Die Stille schwingt mich durch die Zeit.
Ich bin zur Harmonie bereit.
:love



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Geheimnisse

Es gibt noch Geheimnisse in meinem Garten der Liebe.
Ich erinnere mich an die Landschaften der South Down's.
Und während ich dieses hier schreibe,
fühle ich den Sommerwind und die unbeschreiblichen Quellwolken über mir.
Ich schreite durch die kleinen Holztore, die die Landstriche miteinander verbinden, aber das Vieh auf ihrer Weide halten.
Sie nennen diese kleinen Holztore "the kissing gate", weil sich die Landstreifen küssen.
Plötzlich erscheinst du dort .
Ich habe dich noch nie gesehen.
Einmal hörte ich dich singen mit junger Stimme.
Ich habe noch nie deine Hand berührt.
Doch du dafür so oft mein Herz.
So oft wünschte ich mir ein von Zeichen dir.
Und dann kam es!
Welche Erinnerung habe ich an dich?
Gab es dich jemals?
Woher kommt dieses wunderbare Band, mit dem du geheimnisvoll winkst.
Du schüttest mir die Sterne zu Füssen.
Ich kenne dich nicht und du gibst mir alles, was ich brauche.
Nur dieses Zeichen im Sommerwind bist du.
Eine Traumtänzerin im Licht der majestätischen Quellwolken am Himmel.
Nicht greifbar. Denn jeden Augenblick verblasst deine Erscheinung wieder, sobald du mich erfüllt hast mit deiner Liebe.
Dann bist du verschwunden.
Ich muss dich nicht suchen.
Du findest mich, immer wenn mein Herz offen steht wie an einem kissing gate, das in ein neues Stück Landschaft führt.
Die Wiesen sind voll von wildem Thymian.
Und Leinfelder schimmern silbern herüber.
Hinter dem Hügel duftet die See.
Schafe liegen satt auf der Weide.
Die Klippe ist ein bizarres Vergnügen.
Und irgendwo flüsterst du!
Ich träume nicht.
Nur eine kennt dich .
Nur du!
Wie schön, dass ich dieses Gefühl von dir empfange.
Du Seelenwind, streichelst mich,
wenn ich gestreichelt werden muss.
Du singst leise, wenn ich ein zartes Lied brauche.
Du schaust mir zu, wenn ich Applaus verlange.
Dein Zauber wirkt .
Er wirkt durch deine magischen Zeichen. Sobald ich aufhöre an die Liebe zu glauben, schickst du sie.
Niemand sonst weiss das.
Nur DU und ich!
:love

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Ideale

Oh, ich liebe Ideale und das ist ein hoher Anspruch und so gar nicht mit dem Ideal der Anspruchslosigkeit zu vereinbaren.
Ich bin so gern begeistert.
Doch was löst Begeisterung in mir aus?
Ist das so etwas wie Leidenschaft?
Ist es Überschwänglichkeit?
Ja, ich liebe die Überschwänglichkeit.
Ich liebe die Feier des Lebens.
Ich feiere Liebe und Freude, wie auch Trauer und Zorn.
Überschwang gehört zu meinem Gefühlsleben.

Und überhaupt was ist das?
Es ist eine Gefühlsqualität, die erst im Vergleich zu dem wird, was manch einer nicht empfinden kann. Nämlich Überschwang. Ist es Verliebtheit?
Nun, dann bin ich ewig verliebt. Mal glücklich, mal unglücklich.
Verliebtheit ist ein Überschwang in allen Gefühlen.
Kann man das Leben je intensiver empfinden, als in der Verliebtheit?
Kennst nicht auch du diese Intensität?

Und sagte nicht Peter, man muss schon verliebt sein in die Welt, in das Leben, um glücklich zu sein?

Ist es nicht so, dass wenn du so gleichmütig bist, du dich entrückt fühlst vom Leben? Und dich nach Gefühlen sehnst, die dir deine Verliebtheit in die Welt zurückgeben?
Willst du das?
Möchtest du nicht, dass sich jemand für deine Liebe begeistert?
Für deinen Überschwang, für deinen Überfluss an Freude und Trauer?

Manche sagen ja, sogar in tiefster Trauer
möchten sie Liebe verschenken.
Und mancher denkt, wie kann ein Trauernder noch lieben? Er liebt, was er verloren hat und sucht nach der Verkörperung seiner Liebe wodurch sein Verlust sich in neue Lust wandeln kann. In Lebenslust. Mit Menschen, die seinen Verlust anerkennen, seine Liebe in der Trauer erkennen.
Er hat Liebe im Überschwang, weil jetzt keiner da ist, der sie haben will.
Er weiß gar nicht wohin damit.
Vielleicht ist das sogar der Grund dafür, dass Männer oft gleich die nächste Frau nach Hause einladen.
Naja. Ich bin davon nicht so begeistert.
Die Ansprüche, die Ansprüche!
Aber überdenkenswert ist es allemal.
Also , ich möchte meine Gefühlswelt ehrlich gesagt nicht mehr disqualifizieren indem ich sie mit anderen vergleiche, weder mit Menschen, noch mit Pflanzen oder Tieren oder sonstigen Phänomenen.

Und ob es Überschwang oder eine Feier der Liebe oder Trauer ist, diese Bewertungen der Gefühlsqualität überlasse ich lieber mir, als Menschen, die nicht annähernd ähnliches empfinden können.
Bleibt schön verliebt in dieses Leben und erkundet diese Verliebtheit, die die Welt immer wieder neu zeigt!
:love
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